proletarian parade

Anarchie ist machbar – in Schule, Betrieb und Nachbarschaft

Eine befreite Gesellschaft ohne Staat, Patriarchat und Kapitalismus ist möglich. Wir können Verhältnisse schaffen, in denen wir nicht herrschen oder beherrscht werden müssen, sondern in denen wir leben können. Auch wenn die hässlichen Realitäten uns oft ohnmächtig fühlen lassen – wir sind es nicht! Viele tausende Menschen helfen sich in solidarischen und kämpferischen Gemeinschaften gegenseitig, um in den bestehenden Verhältnissen für bessere Lebensbedingungen zu kämpfen. Anarchosyndikalistische Basisgewerkschaften treten gegen Nazis, Vermieter_innen, Bosse und Behörden an um Freiräume für ein entspannteres Leben zu schaffen. Gleichzeitig zielen sie wie andere Organisationen, u.a. das Mietshäusersyndikat darauf ab, Grundsteine einer neuen Welt in der Schale der alten zu legen. Solche Praxen werden umso wirksamer, je mehr Menschen sie teilen. Wir können uns nicht auf kleine, exklusive Kreise beschränken, das Ziel bleibt ja schließlich eine solidarische Gesamtgesellschaft. Darum wollen wir uns und unsere Ideen anlässlich der Libertären Tage in der Stadt zeigen. Und aus diesem Grund wollen wir einmal mehr in diesem Jahr durch Stadtteile ziehen, die von emanzipatorischer Politik bisher wenig berührt wurden. Wir wollen Menschen Lust auf Engagement in anarcho(syndikalistischen) Strukturen machen und auf aktuelle Kämpfe hinweisen. Wir möchten mit einer kraftvollen, kleinen Demo die Stadtteile Löbtau, Friedrichstadt und Seevorstadt kreuzen, Flyer verteilen und neue Diskussionen in diese Stadtteile tragen.
Wir legen euch ans Herz, mitzukommen!
Es ist eine Prolet_innen-Parade, also nehmt Gegenstände mit, mit denen ihr arbeitet, seien es Wischmopp, Spachtel, Papierordner oder Windel. Kommt auch gern in der Kleidung, mit der ihr an die Arbeit, zur Schule oder zum Jobcenter geht.
Wir sehen uns…
am Freitag, dem 16.09.2016 um 17:30 Uhr
an der Löbtau Passage (Kesselsdorfer Str. / Tharandter Str.)

anarchy is possible – in school, workplace and neighbourhood

A free society without state, patriarchy and capitalism is possible. We can create conditions in which we neither rule nor are under any form of government or oppression, but in which we can live. Even if the disgusting realities make us feel powerless – we are not!
Many thousand of people help each other in solidary and/or militant communities, to fight under existing conditions for a better life. Anarchosyndicalist grassroot-unions stand against nazis, landlords, bosses and public authorities to create free spaces. At the same time they aim to prepare a basis for a new world inside of the old, as other organisations do too, e.g. “Mietshäusersyndikat”. Such practices become more effective the more people are involved. We can not limit us to small exclusive circles since the overreaching goal remains a solidary society. In occasion of “Libertäre Tage” we want to achieve presence of our ideas in Dresden. To that reason we’ll once more demonstrate through neighbourhoods which are rarely in touch with emanzipatoric politics. We aim to make people excited about anarcho(syndicalistic) structures and to point on recent struggles. With a small but powerful march through Löbtau, Friedrichstadt and Seevorstadt we like to spark discussions in those quarters.
Be part of it!
It’s a prole’s parade, so bring things you work with. If it is a dust mop, trowel, paper folder or diaper. You can also dress like going to work, to school or to the jobcenter.
See you…
Friday, September 16th, 17:30 pm
at Löbtau Passage (Kesselsdorfer Str. / Tharandter Str.)