Vortrag/Presentation: A-Radio Berlin

Was ist anarchistisches Radio? Was zum Teufel ist eine anarchistische Föderation und was bringt’s da mitzumachen?

Als anarchistisches Radiokollektiv ist das A-Radio Berlin seit vielen Jahren in der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) organisiert. Im Rahmen dieses Vortrags stellt ein Mitglied die Arbeit der Radiogruppe vor, die über das Erstellen von Audios weit hinaus reicht, und erläutert dann Prinzipien, Funktionsweise und Aktivitäten der Föderation anhand praktischer Beispiele. Im Anschluss seid ihr herzlich eingeladen, eure Fragen loszuwerden oder über auftauchende Fragen zu diskutieren.


What is anarchist radio? What the hell is a federation and what is it good for?

As anarchist radio collective, A-Radio Berlin has been an active member of the Federation of German-speaking anarchists (FdA) for several years now. As part of the presentation, a member of this radio group will present its work – that goes far beyond simply creating audios – and explains the principles, the ways of organizing and activities of the federation based on practical examples. Afterwards your are most welcome to ask your questions and also to debate any topics that came up.

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Libertärer Block zur NOPEGIDA-Demo

NOPEGIDA Demo Call

After two years in Dresden racist PEGIDA people are still there and marching our streets. We should not forget about that as well as the fact that silence during the march of conservatives gives a feeling that the whole city is on their side. We are not and we call everybody to join once again protest against PEGIDA on Monday 12.09! Dresden is our city and it doesn’t belong to racists or nazis! Let’s prove it together!

Join us in the anarchist block!


Aufruf zur NOPEGIDA Demo

Seit 2 Jahren ist die Pegida-Bewegung in Dresden aktiv und nimmt sich montäglich die Innenstadt. Das öffentliche/gesellschaftliche Schweigen gegenüber den rassistischen Aufmärschen vermittelt das Gefühl, dass die ganze Stadt hinter dieser Bewegung steht. Wir sind es nicht und rufen daher alle dazu auf, sich dem Gegenprotest anzuschließen – lasst uns die Straßen nicht den Nazis überlassen – Schließt euch am Montag, den 12.September, dem anarchistischen Block an!

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Workshop: Recht auf Stadt für alle!

Die Stadt ist unsere Beute – Workshop zu „Recht auf Stadt für alle!“

Wir laden Euch am 16. September um 17:00 Uhr ins AZ Conni zu unserem Workshop „Die Stadt ist unsere Beute – Recht auf Stadt für alle“ ein. Die Kämpfe um Wohnen und Stadt haben in letzter Zeit auch in Dresden eine neue Intensität bekommen. Viele kennen jedoch nicht die lange Geschichte der Widerstände und Aktionen gegen Überwachung, Gentrifizierung, Privatisierung und rassistische Stadtpolitik. Daher erzählt der Workshop die Geschichte und den Wandel der Stadt, Migrationsgeschichte der Stadt und die Widerstände dieser jeweiligen Zeit. Wir beginnen mit den 1960er Jahren und landen unweigerlich in der Gegenwart mit den Forderungen „Stadt für alle“ oder den „Social Center for All“. Die Geschichte der Kämpfe hat sich nicht fort erzählt und daher soll der Workshop Wissen um die Widerstände in der Stadt vermitteln. Das Alles diskutieren wir unter den Eindrücken und Widerständen gegen die gegenwärtigen Wohn- und Lebensrealität von Geflüchteten.

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Buchvorstellung: On the way to Magadan

Nach mehr als 5 Jahren gemeinsamer Arbeit an der Übersetzung ist das Buch „Auf dem Weg nach Magadan“ von Ihar Alinevich jetzt auch auf Deutsch verfügbar! In diesem Buch beschreibt der ehemalige anarchistische Gefangene Ihar Alinevich die vom ihm erlittenen Torturen während seiner Gefangennahme im KGB-Gefängnis im Zeitraum von 2010 bis 2011. Als Inhaftierter in einem Spezialgefängnis für politische Gefangene des Staates wurde er einem ganz persönlichen Programm physischer und psychischer Folter unterworfen.

Während seines Gefängnisaufenthaltes trifft er verschiedene Personen: von Politikern, die nach den Präsidentschaftswahlen in Belarus 2010 verhaftet worden waren, bis hin zu Leuten aus dem inneren Kreis der belarussischen Diktatur, die in Ungnade fielen und vom Lukashenko-Regime ebenfalls verfolgt wurden.

Das Buch beschreibt die Realität politischer Arbeit und ihre Risiken im Fall von Aktivist*innen aus Belarus und es beleuchtet die Probleme von Knast und Kapitalismus sowie die möglichen Alternativen dazu.


After more than 5 years of collaborative work on translation finally the book from Ihar Alinevich “On the way to Magadan” is now available in German! In the book former anarchist prisoner from Belarus Ihar Alinevich is describing his hardships during arrest in KGB prison in 2010-2011. Being kept in special prison for political targets of the state he was a subject to personal program of treatment with physical and psychological tortures.

During his stay in the prison he meets different people: starting from politicians from the opposition arrested after the presidential elections in Belarus in 2010, ending up with people from inside of the belarusian dictatorship, who were also repressed by Lukashenko’s regime.

The book describes the reality of political work and risks it applies for the activists in Belarus, and highlights the problems of the prison system and capitalism with describing some alternatives to it.

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El Cine Libertario – Lights Camera Action

Das Projekt „El Cine Libertario“ führt im Wege des Pop-Up Cinema Filmvorführungen an verschiedenen und wechselnden Orten durch. Ziel ist es dabei, eine Diskussion über anarchistische Lebensentwürfe und  gesellschaftliche Utopien anzuregen sowie Problemstellungen zu beleuchten, die Diese maßgeblich beeinflussen.

„Pop-Up Cinema“ bezeichnet dabei den Ansatz die Vorführungen nicht nur an üblichen, subkulturellen Treffpunkten, sondern auch im öffentlichen Raum und an ungewöhnlichen Orten stattfinden zu lassen. Dies verfolgt das Ziel, Diskussionen in Räume zu tragen, an denen gesellschaftliche Diskurse stattfinden müssen und Menschen erreicht werden, denen der Zugang zu anarchistischen Ideen sonst nur erschwert möglich ist und damit das Phänomen abgeschlossener Szenen und klandestiner subkultureller Strukturen zu durchbrechen.

„El Cine Libertario“ will nicht nur Menschen erreichen, die bereits linke bzw. anarchistische Denkansätze verfolgen oder diesen nahestehen sondern explizit breitere Gesellschaftsschichten erreichen und diesen Zugang zu Themenkomplexen rund um Herrschaft, ökonomische Logik und antiautoritäre Opposition gegen diese zu ermöglichen.

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Workshop: Profeminist_ische Männer*gruppen: Lösung oder Teil des Problems?

Seit geraumer Zeit bewegt mich (einem cis-Mann*) die Frage, welchen Beitrag cis-Männer* am Kampf gegen Patriarchat, Sexismus und Heternormativität überhaupt leisten können. In der etwas verstaubten Praxis der pro_feministischen Männer*gruppe meine ich eine Möglichkeit entdeckt zu haben, die ich in dem Workshop nun zur Diskussion stellen möchte. Gemeinsam könnten wir folgenden Fragen nachgehen: Können
Männer*gruppen der Ort sein, an dem Männer* ihre Sexismen profeminist_isch bearbeiten oder führen sie zur Aufrechterhaltung der allgegenwärtigen Männer*kumpanei? Ist die Organisierung anhand der
Kategorie Mann* unter Berücksichtigung queerer, sowie intersektionaler Perspektiven nicht an sich abzulehnen? Nach welchen Prinzipien müssten Männer*gruppen organisiert sein, um möglichen Fallstricken zu entgehen?
Welchen Arbeitsfeldern und Themen sollten sich solche Gruppen widmen und welchen gerade nicht?

Der Workshop ist offen für alle Geschlechter und kann von der Teilnahme möglichst verschiedener  Erfahrungshintergründe nur profitieren.

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Vortrag/Diskussion: Wasser & Kapitalismus

In school they teach us that water covers 71% of Earth, that we are 90% water, and that without water there is no life. So it seems that we really need it…but that there is a lot/plenty??. Well…Nope. If all water in the world would fit in 1l bottle, just half a spoon would be freshwater, ready to be use. So the access (for everyone & everything) to these drops should be mandatory/ensure/obliged??…it’s a moral, ethic and political right, that should only be subject to the ecosystem’s limits. But, how would capitalism lose the opportunity to get such a benefit? the one of a compulsory monopoly? How capitalism is turning the water resource into profit? What is that causing in ecosystems and society? How people is fighting against water privatization?

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Vortrag/Diskussion: Gewerkschaft & Knast

Ein Großteil von uns, der GG/BO-Soligruppe Jena, sind Anarchist_innen, die sich dazu entschlossen haben, Teil der Gefangenengewerkschaft zu werden, so mit zahlreichen widerständigen inhaftierten Arbeiter_innen in Kontakt zu treten und ihre Kämpfe zu unterstützen. Wir wollen diskutieren, welche Vor- und Nachteile es hat, auf der einen Seite sich als Anarchist_innen in ein widersprüchliches Organisierungsprojekt wie die GG/BO einzubringen und auf der anderen Seite explizit anarchistische Gruppen wie das ABC aufzubauen. Dabei geht es auch um eine grundsätzliche Kritik der Gefängnisreform-Strömung à la Thomas Galli und Linkspartei.

Lecture/Discussion: Union & Prison
Most of us, from the GG/BO-Soligruppe Jena, are anarchist who decided to take part of thePrison´s Union in order to make contact with the numerous resistive workers in prisionand to suppot their struggle. We would like to discuss about the pros and cons on one hand, of participating, as anarchists, with a conflicting project such as GG/BO and on the other hand, to establish an explicitly anarchist group like the ABC.  We will also fundamentally critizise the Prison-Reform-trend à la Thomas Galli and the Left Party . 

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